Chemieunterricht im Labor
Unglaublich! – Schüler arbeiten aus freien Stücken
Haben wir uns alle nicht schon immer einmal gefragt: Was passiert eigentlich mit Schülern, die sich unserer Beobachtung entziehen, was passiert eigentlich in offenen Lernsituationen? Diese mit versteckter Kamera aufgenommenen Bilder beweisen, dass Individuen dieser Spezies offensichtlich bestrebt sind, Erfahrungen kognitiv zu bewältigen und eigenmotiviert ihren Weltbezug zu erweitern. Dabei schrecken sie noch nicht einmal vor der Auseinandersetzung mit Büchern zurück!
O-Ton eines Schülers aus dem 12. Jahrgang:
"An der TU in Clausthal haben wir viele Versuche durchgeführt. Das war auch für Schüler spannend, die sich nicht so sehr für Chemie interessieren, da die Laborassistenten eine sehr gute Arbeit gemacht haben und die Versuche gut erklärt haben. Ich persönlich habe in Clausthal sehr viel gelernt, zum Beispiel weiß ich jetzt, wie man das Schmerzmittel Paracetamol herstellt und woher der Name kommt. Auch sehr schön waren die Abende, an denen wir zuerst mit Herrn Bohnsack etwas Theorieunterricht gemacht haben und später dann gesellig beieinander saßen und uns über Gott und die Welt unterhielten. Ich persönlich kann die Fahrt nach Clausthal jedem empfehlen, da man eine Menge lernen kann.“

Der Kurs möchte während des Sonnenbergseminars (23. - 25. März 2011) unbedingt wieder an die TU! Ich möchte bei allen Kollegen, die von den Labortagen betroffen waren, und/oder sein werden, um Verständnis bitten und mich für ihre Bereitschaft, dieses Projekt zu unterstützen, bedanken.
Dr. Arne Bohnsack

