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Partnerschaftsvertrag mit der TU Clausthal

vom 6. März 2008

TU Clausthal und Wilhelm-Bracke-Gesamtschule vereinbaren Partnerschaft

6.03.2008 Christian Ernst, Pressereferent TU Clausthal

Braunschweig/Clausthal. Der Funke ist übergesprungen: Auf einer stimmungsvollen Schulfeier mit zahlreichen naturwissenschaftlichen Experimenten haben die Technische Universität Clausthal und die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule Braunschweig einen Partnerschaftvertrag unterzeichnet. „Es war beeindruckend, mit welcher Begeisterungsfähigkeit die Schülerinnen und Schüler den Nachmittag gestaltet haben“, sagte Dr. Ines Schwarz, Vizepräsidentin der TU Clausthal. Insgesamt pflegt die TU zu einem halben Dutzend Schulen intensive Beziehungen.

Labor2Die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule wird von 1.300 Jungen und Mädchen besucht. Seit etwa zwei Jahren unterhalten die Braunschweiger einen kurzen Draht zu Dozenten in Clausthal-Zellerfeld. Mehrere Oberstufenkurse haben mittlerweile die Chance genutzt, in den Laboren im Oberharz zu experimentieren. „Diese Partnerschaft ist ein Meilenstein auf dem Weg zu unserem naturwissenschaftlichen Schwerpunkt an der Wilhelm-Bracke-Schule“, sagte Gesamtschuldirektor Franz Rollinger und ergänzte: „Wir hoffen, dass sich diese Kontakte verstetigen und sich neben dem Bereich Chemie auch auf die Physik und die Informatik ausweiten lassen.“

Der Kontakt zwischen beiden Bildungseinrichtungen war durch Dr. Arne Bohnsack entstanden, der einst an der TU Clausthal studiert sowie promoviert hat und heute an der Braunschweiger Gesamtschule als Lehrer tätig ist. Seitens der Universität leiteten Privatdozent Dr. Andreas Schmidt und Dr. Arne Langhoff die ersten Schülerlabore. „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Clausthal auch deshalb, weil der Besuch im Harz für unsere Schüler immer Exkursionscharakter besitzt“, betonte Rollinger.

Labor1Auf der Feier lief es umgekehrt. Der „Flying Science Circus“ der TU Clausthal startete eine Exkursion nach Braunschweig. Für die jüngeren Schüler baute der Wissenschaftszirkus auf dem Schulhof eine Aluminium-Schmelze auf. Den Festvortrag „Naturwissenschaft erleben“, inklusive optisch eindrucksvoller Versuche, hielt Dozent Schmidt. Die Vorführungen kamen an. „Ich hoffe, dass sich insbesondere mehr junge Mädchen für ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium begeistern lassen“, sagte Vizepräsidentin Dr. Ines Schwarz.

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